Wirtschaftsministerin Klement wirbt in Japan für Investitionen in Brandenburg
Besuche von Mutterhäusern japanischer Unternehmen in Brandenburg und der japanischen Partnerregion Brandenburgs Saitama geplant
Potsdam, 23. Oktober 2026. Mehrere japanische Unternehmen haben bereits einen Sitz in Brandenburg – darunter Takeda Pharmaceuticals (Oranienburg), Yamaichi Electronics (Frankfurt (Oder) oder Fuji Brandenburg GmbH (Golßen). Um die Investitionen dieser Unternehmen in Brandenburg nachhaltig zu sichern und neue Investoren für Brandenburg zu gewinnen, reist Wirtschaftsministerin Martina Klement gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung für eine Woche nach Fernost. Auf dem Programm steht dabei auch ein Besuch der japanischen Partnerregion Brandenburgs in Saitama.
Wirtschaftsministerin Martina Klement reist gemeinsam mit der Germany Trade and Invest und der Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg vom 24. bis zum 31. Oktober nach Japan. Durchgeführt wird die Reise im Rahmen des Programms zur Internationalisierung der Regionen im Strukturwandel (ISW).
Auf dem Programm stehen insbesondere Veranstaltungen zur Werbung von Investoren, mehrere Besuche bei japanischen Unternehmen, die bereits einen Standort in Brandenburg haben sowie unterschiedliche politische Gespräche.
„Brandenburg und Japan verbindet eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit – und vor allem: starke wirtschaftliche Verbindungen Diese wirtschaftlichen Beziehungen wollen wir stärken, die Kontakte zu den bereits in Brandenburg engagierten japanischen Unternehmen pflegen und gemeinsam mit GTAI und WFBB weitere Investoren für den Wirtschaftsstandort Brandenburg gewinnen. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage und der geopolitischen Herausforderungen ist es derzeit besonders wichtig, auch international für den Wirtschaftsstandort Brandenburg zu werden.“ sagte Ministerin Martina Klement vor ihrer Abreise.
Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB), Dr. Steffen Kammradt, unterstrich: „Die so genannte ‚Mutterhaus-Strategie‘ ist ein fester Bestandteil unserer Arbeit im internationalen Standortwettbewerb – mit Erfolg. Es kommt sehr gut an, wenn Landespolitik und Wirtschaftsförderung weltweit Konzernzentralen besuchen, die in Brandenburg Tochtergesellschaften haben. Davon versprechen wir uns bessere Chancen bei künftigen Konzernentscheidungen für neue Projekte und Investitionen. Wir freuen uns auf die Mutterhaus-Gespräche in Japan.“
„Japan zählt zu den Top 10 der internationalen Investoren in Brandenburg“, erklärte Kammradt weiter. „Derzeit zählen wir 10 Investitionen aus Japan. Dazu gehören Takeda in Oranienburg, Yamaichi in Frankfurt (Oder) oder Fuji Oil in der Lausitz. Investoren aus Japan haben einen wichtigen Anteil an der positiven industriellen Entwicklung Brandenburgs“.