Keller: „Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft nicht künstlich ausbremsen“
Brandenburger Wasserstofftag 2025 fand am 16. Oktober in Potsdam statt
Potsdam, 16. Oktober 2025. Wirtschafts- und Energieminister Daniel Keller und die wissenschaftliche Vorständin des GFZ Prof. Dr. Susanne Buiter haben heute gemeinsam den Brandenburger Wasserstofftag 2025 in Potsdam auf dem Telegrafenberg eröffnet und über aktuelle Themen rund um den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft im Land Brandenburg diskutiert.
Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden aus Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und interessierten Bürgerinnen und Bürger dieses Jahr erneut eine landesweite Plattform für den Austausch zu aktuellen Entwicklungen, zukunftsweisenden Innovationen und von Fachwissen im Bereich der Wasserstofftechnologien.
Wirtschafts- und Energieminister Daniel Keller: „Es freut mich, dass wir die Veranstaltung gemeinsam mit dem GFZ in diesem Jahr erfolgreich weiterführen konnten. Der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft bietet große Chancen für das Land Brandenburg. Sei es, um die CO2-Emissionen zu senken, die Arbeitsplätze im Land zukunftsfest zu machen oder unsere Versorgungsicherheit zu verbessern. Es hat sich aber auch gezeigt, dass der Aufbau der Wasserstoffwirtschaft kein Selbstläufer ist. Wir müssen geeignete Rahmenbedingungen schaffen, Marktrisiken abbauen und pragmatische Lösungen finden. Am Ende geht es vor allem auch darum, unsere Energie- und Wirtschaftssektoren zu defossilisieren, um die gesteckten Klimaziele erreichen zu können. Dies kann nur gemeinsam gelingen.“
Neben spannenden Fachvorträgen und Ausstellungen zu aktuellen Themen am Nachmittag erwartete die Gäste am Vormittag eine umfangreiche Podiumsdiskussion mit Energieminister Keller und ausgewählten Experten zum Thema: „Best Practice aus Brandenburg“.
„Wir dürfen nicht riskieren, dass der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft künstlich ausgebremst wird. Die Planungs- und Genehmigungsverfahren müssen auf allen Ebenen deutlich schneller werden, damit wir den Anschluss nicht verpassen und Wasserstoffleitmärkte woanders entstehen. Es geht nicht nur um die Frage der Finanzierung und Wirtschaftlichkeit von Wasserstoffprojekten, sondern die wichtigen Transport- und später die Verteilnetzleitungen müssen zeitnah genehmigt werden“, so der Minister.
Hintergrund:
Der Brandenburger Wasserstofftag ist das größte brandenburgische Wasserstofftreffen. Es wird gemeinsam vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz des Landes Brandenburg und dem GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung ausgerichtet. Die mit über 200 Teilnehmern sehr gut besuchte öffentliche Veranstaltung hat auch dieses Jahr wieder dazu beigetragen, die Akteurinnen und Akteure der Wasserstoffwirtschaft im Land zusammenzubringen und soll im nächsten Jahr erneut stattfinden.
Eine Visualisierung der Vortragsinhalte finden Sie hier.