Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa (MWEKE)

„Tesla unterstreicht die Bedeutung der Fabrik in Grünheide“

Wirtschaftsminister Daniel Keller begrüßt die Entscheidung von Tesla, ab voraussichtlich 2027 in Grünheide Batteriezellen zu produzieren.

Potsdam, 17. Dezember 2025. Gestern kündigte der US-Elektroautobauer Tesla an, den Weg für eine Fertigung kompletter Batteriezellen in Deutschland ebnen zu wollen. In der Tesla-Fabrik in Grünheide würden die Voraussetzungen geschaffen, um voraussichtlich ab 2027 bis zu acht Gigawattstunden Batteriezellen pro Jahr zu produzieren. Derzeit werden in Brandenburg nur Komponenten produziert, die Zellen aber in den USA, die dann nach Deutschland kommen. Für die Zellfertigung will Tesla nach eigenen Angaben einen dreistelligen Millionenbetrag investieren.

Wirtschaftsminister Daniel Keller erklärte dazu: „Das ist eine gute Nachricht für den Wirtschaftsstandort Brandenburg. Tesla unterstreicht damit die wichtige Bedeutung der Fabrik in Grünheide und sendet das klare Signal, diesen Standort weiter entwickeln zu wollen. Für Brandenburg bedeutet die Investitionsentscheidung, dass die industrielle Wertschöpfung weiter vertieft wird und neue Industriearbeitsplätze entstehen. Als größter Arbeitgeber in Brandenburg kann die Tesla-Fabrik in Grünheide damit noch unabhängiger von Lieferketten am Standort produzieren. Zugleich ist es ein beispielhaftes Vorhaben für eine resilientere Wirtschaft. Denn es zeigt, wie eine komplette Batteriewertschöpfung in Europa und Deutschland gelingen kann.“