Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa (MWEKE)

Keller: „Aktivitäten und Projekte zeigen, welches Potenzial im Aufbau einer H2-Wirtschaft in der Lausitz steckt“

Wirtschafts- und Energieminister Daniel Keller auf Wasserstofftour in der Region Lausitz Spreewald – Fortführung der Veranstaltungsreihe „Wasserstofftour durch die Regionen“

Potsdam/Cottbus, 11. Februar 2026. Zum Auftakt der „Wasserstofftour durch die Regionen“ im Jahr 2026 besucht Wirtschafts- und Energieminister Daniel Keller die Region Lausitz-Spreewald. Beim Austausch mit den Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, Verwaltungen und Netzwerken vor Ort informiert sich der Minister zu regionalen Wasserstoffprojekten und -initiativen.

Neben der Evaluierung und Aktualisierung der Wasserstoffstrategie des Landes Brandenburg ist auch ein enger Schulterschluss mit den Akteurinnen und Akteuren in der Region das Ziel:  „Der gegenseitige Austausch mit Unternehmen, Netzwerken und der Verwaltung in der Region ist unerlässlich, wenn wir die Wasserstoffstrategie erfolgreich umsetzen und weiterentwickeln wollen“, sagt Wirtschafts- und Energieminister Daniel Keller und betont: „Die heute vorgestellten Aktivitäten und Projekte zeigen uns, welches Potenzial für den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft in der Lausitz steckt.“

Die Präsidentin der Brandenburgisch Technischen Universität Cottbus, Prof. Dr. Gesine Grande, ergänzt: „An der BTU bündeln wir unsere Forschungsexpertise entlang der gesamten Wasserstoff-Wertschöpfungskette – von der Erzeugung über die sichere Speicherung und den Transport bis hin zur Rückverstromung. So tragen wir aktiv dazu bei, innovative Lösungen für die Wasserstoffwirtschaft direkt in der Lausitz zu entwickeln.“

„Das Net Zero Valley Lausitz soll zu einem der bedeutendsten europäischen Standorte für die Produktion von Zukunftstechnologien werden – von Batterietechnik und Energiespeichern über Wasserstoff- und Stromnetztechnologien. Dieser Bottom-Up-Prozess der Region wurde im Dezember 2025 mit dem Ausweisungsbeschluss belohnt – wir sind somit das erste Net Zero Valley Europas und Zukunftsregion für neue Technologien“, sagt Dr. Markus Niggemann (Projektleitung NZVL) der Stadt Cottbus/Chóśebuz.

Andrè Fritsche, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus: „Die Energieregion Lausitz möchte Energieregion bleiben. Daher muss es uns gelingen, Wasserstoff als Energieträger noch stärker in die Prozesse der regionalen Industrie- und Energiewirtschaft zu integrieren. Dazu wird es jedoch erst kommen, wenn der Preis für grünen Wasserstoff sinkt, die Regulatorik wesentlich vereinfacht und die Lausitzer Wasserstoffbanane endlich geplant und gebaut wird. Die Wirtschaftsunternehmen im Lausitzer Wasserstoffnetzwerk DurcH2atmen warten darauf.“

Hintergrund:

Die Wasserstofftouren durch die Regionen ist eine etablierte Veranstaltungsreihe, die gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus der Region organisiert wird. Dabei bereist Wirtschafts- und Energieminister Daniel Keller brandenburgische Regionen, um mit Unternehmen sowie regionalen Vertretungen aus Verwaltung, Wasserstoffnetzwerken, etc. in einen intensiven Austausch zum Thema Wasserstoff zu gehen. Die Vorstellung von Projekten in der jeweiligen Region, die Umsetzung und Weiterentwicklung Wasserstoffstrategie des Landes sowie die landesseitigen Unterstützungsangebote stehen hierbei im Fokus.