Kriegsopfer-Rechercheportal
WO SIND GEFALLENE VERBLIEBEN?
Auch 80 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg fragen sich Hinterbliebene, was mit ihren Angehörigen geschehen ist. Dieser sechsjährige Krieg hat geschätzt 60 bis 70 Millionen Menschen das Leben gekostet, darunter mehr als 5 Millionen Deutsche. Viele davon gelten bis heute als vermisst.

Archive, Museen und Privatpersonen recherchieren immer noch, um den Gefallenen ihre Namen und Geschichten zurückzugeben. Insbesondere um die Kriegsopfer in und um Schwedt bemüht sich der Schwedter Roland Münchau. Er recherchiert unermüdlich in Archiven und erfasst die Daten Schwedter Bürgerinnen und Bürger, die damals durch Kriegseinwirkung ums Leben kamen. Neben den Namen, Geburtsort und -datum versucht er Informationen zu Todesort, Todesdatum und Friedhof zu ermitteln.
Diese Daten werden seit 2020 auf der Homepage des Schwedter Stadtarchivs veröffentlicht und in Abständen aktualisiert. Anfangs waren es noch 750 Datensätze, inzwischen sind es 963. Jeder kann dieses öffentliche Portal kostenfrei nutzen. Fragen, Hinweise, Korrekturen und Ergänzungen nimmt das Stadtarchiv gern entgegen.
